Was macht ein Urologe

Urologie ist die Lehre von den harnproduzierenden und -transportierenden Organen (Niere, Harnleiter, Blase, Harnröhre) und dem äußeren Genitale (beim Mann: Penis und Hoden; bei der Frau: Vulva und Vagina) sowie den dazugehörigen Erkrankungen. Der Urologe behandelt diese Erkrankungen beim Mann und der Frau, beginnend vom Neugeborenen (z.B. Vorhautverengung, Hodenhochstand, Harnstauung der Niere, Harnwegsinfektionen, etc.) bis ins hohe Alter. Wesentliche Erkenntnisse und technische Fortschritte haben die urologischen Behandlungsmöglichkeiten innerhalb der letzten 20 Jahre auf allen Gebieten deutlich verbessert, z.B. muss bei den meisten Nierensteinerkrankungen heute beinahe nie eine offene Operation durchgeführt werden. Durch verbesserte Instrumente kann bei zahlreichen urologischen Erkrankungen ohne eine Schnittoperation erfolgreich behandelt werden, minimal invasive Verfahren wie die sog. „Knopfloch-Chirurgie“ (Laparoskopie) gehören mittlerweile zu Standardverfahren bei urologischer Erkrankungen. Trotzdem gibt es noch Schnittoperationen, die bei manchen urologischen Erkrankungen weiterhin unumgänglich sind.

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